Il y a 50 ans… Jeux et accident

historico

 

(Concert à Lyon : samedi 11 mai 1968)

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Mireille Mathieu – Public ravi à Hanovre

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Mireille Mathieu begeistert die Zuschauer im Theater am Aegi
(08.05.2018)

Bis ganz nach vorne an den Bühnenrand haben sich einige der Mittsechziger durchgedrängelt. Dort recken sie Blumensträuße, verpackte Kästchen und Topfblumen in die Höhe und rufen begeistert „Bravo Mireille“. Nach beinahe jedem Lied müssen Mireille Mathieu die gereichten Geschenke abgenommen werden, damit sie weitersingen kann – die Begeisterung für die Chansonette scheint auch nach über 50 Jahren Bühnenpräsenz kaum weniger geworden zu sein.

Mathieu wuchs mit 13 Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen auf, 1964 gewann sie mit dem Lied „La Vie en Rose“ von der Chansons-Ikone Edith Piaf einen Talentwettbewerb. Anfang der Siebziegerjahre wurde sie mit Lieder wie „An einem Sonntag in Avignon“ oder „Es geht mir gut, Cherie“ auch in Deutschland bekannt. Heute hat der „Spatz von Avignon, wie Mathieu genannt wird, mehr als 125 Millionen Tonträger – davon mehrere Millionen in Deutschland – verkauft. Erst im vergangenen Jahr veröffentlichte sie ein neues Album. Am Montag ist die Französin im Theater am Aegi vor 800 Zuschauern aufgetreten.

Das Konzert ist aber auch eine Revue vergangener Zeiten. Minutenlang flackern alte Videoaufnahmen und Fotos über die Leinwand: Mathieu als Charlie Chaplin, mit dem Papst und im Profil mit Stupsnase und Pagenschnitt. Als sie schließlich die Bühne betritt stehen die Zuschauer auf und klatschen ehrfürchtig.

Und alles sitzt: Schwarzes Glitzerkleid, roter Lippenstift und große Gestik – selbst die hohen Schuhe hat sich die 71-Jährige nicht nehmen lassen. Auf denen geht sie zugegebenermaßen etwas steif – aber wer tut das nicht? Die Bühne nimmt die anderthalb Meter große Französin mit ihrer Präsenz voll ein. Aufrecht und selbstbewusst steht sie da, mit einer Hand hält sie das Mikro, mit der anderen zerteilt sie mal energisch, mal fließend die Luft. Über zwei Stunden singt sie mit beeindruckend klarer Stimme alte Hits wie „Akropolis Adieu“, „Tarata-ting, tarata-tong“ oder „An einem Sonntag in Avignon“. Jedes Lied wird begleitet von theatralischen Gesten, beim Edith-Piaf-Cover „Hymne à l’amour“ ballt Mathieu die Fäuste, bei „Maman la plus belle du monde“ treten ihr Tränen in die Augen – sie ist die Königin der großen Gefühle. Die Zuschauer schunkeln dazu, klatschen und revangieren sich fast nach jedem Lied mit stehenden Ovationen.

„Dass die das durchhält – ich bin genauso alt wie sie und könnte das nicht“, wundert sich eine Zuschauerin nach dem Konzert. Und Durchhaltevermögen hat Mathieu allerdings: Zweimal wechselt sie an diesem Abend ihr Outfit. Beim Lied „Der Pariser Tango“ geht sie straight über die Bühne, macht selbst ein paar Tangoschritte, als ihre Stimme einmal bricht, nimmt sie einen großen Schluck Wasser – und singt das Lied einfach von vorne.

Von Kira von der Brelie

Quelle: Irving Villegas – HAZ Kultur

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Mireille Mathieu in Aachen (06.Mai 2018)

Alle lieben Mireille Mathieu

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(Von Regina Goldlücke – RP.online)

Düsseldorf. – Sehr viele Herren sind da. Gerne paarweise und mit Blumen, Maiglöckchen und Rosen, in üppigen Gebinden. Sie werden im Laufe des Abends ihren Bestimmungsort finden: auf der Bühne, in den Händen von Mireille Mathieu. Noch herrscht gespannte Erwartung in der Tonhalle. Die Musiker huschen im Halbdunkel herein. Trommelwirbel und aufbrandende Klänge, bis der Star kommt und das Publikum sich unter lautem Jubel erhebt. Was für ein Empfang!

Dann wird es hell. Mireille Mathieu steht im Licht und lächelt glücklich, ihre Augen schimmern. Sie beginnt ihr Konzert mit der beseelten Hymne « Il faut croire ». Die Stimme glasklar, das kleine Schwarze mit dezentem Glitzer, die Frisur seit über 50 Jahren unverändert. Genauso lange klebt auch das Etikett « Spatz von Avignon » an ihr. Tatsächlich scheint die Zeit über die Sängerin (72) hinweggegangen zu sein. Wären da nicht die etwas schleppenden Schritte, das leichte Humpeln, man könnte sie für das Mädchen von einst halten, das dem braven deutschen Schlager mit « Martin », « Der Pariser Tango » oder « Hinter den Kulissen von Paris » französisches Flair einhauchte.

Mireille Mathieu tourt durch Deutschland, und all diese großen Erfolge singt sie auch jetzt, dazu das unverwüstliche « Akropolis adieu ». Aber sie mixt ihre Gassenhauer mit Chansons, die kraftvoll sind wie « Mon credo », die ergreifen wie die « Hymne à l’amour » und « Non, je ne regrette rien » als Hommage an Edith Piaf, mit der sie immer verglichen wurde. Bei « La Paloma adé » ahmen die Zuhörer die « wogende See » nach und wiegen sich im Takt. Sie mögen die Schnulzen « Santa Maria de la mer » und « Meine Rose soll dich begleiten », erkennen aber sehr wohl die hohe Qualität der Ballade « Une vie d’amour », die Mireille Mathieu einst mit Charles Aznavour sang.

Immer wieder Standing Ovations, Blumen, deutsch-französische Fähnchen und Geschenke – aus einer Tüte lugt ein Teddybär. Mireille Mathieu badet im Applaus, breitet die Arme aus, ruft « Dankeschön » und begeistert Lied für Lied mit enormer Energie. Sehr charmant gelingt ihr ein Medley, bei dem sie sich fix durch sechs Sprachen singt. Darunter Russisch, Japanisch, Chinesisch und Italienisch – dafür wählt sie das wunderbare « La liberta ».

Am Ende sagt sie: « Ich liebe Sie! » Und alle lieben Mireille.

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Welttournée – En guise de conclusion

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Mireille Mathieu à Düsseldorf – Tonhalle 4 mai 2018

La Welttournee en Allemagne est arrivée à son terme. Wolfgang qui habite à Essen (Allemagne) nous donne l’impression générale qu’il en a tiré. (Voyez aussi son commentaire précédent, relatif au concert donné à Düsseldorf [cliquez ici]).

Merci pour ton résumé du concert à Aachen (cliquez ici).
D’après ce que je lis et comprends, tu as ressenti le concert, la tournée et la prestation de Mireille presque de la même façon que moi.
Cela concerne en particulier la voix de Mireille, sa manière assez « détendue » avec le publique, son merveilleux travail avec le chœur et un orchestre formidable.
D’après ce que j’ai vécu et lu dans les critiques (d’ailleurs toutes favorables), il y avait deux modèles de concerts : dans les salles multifonctionnelles, le début avec une projection sur l’écran de ses débuts de carrière – comme l’Olympia de 2014 – et dans les salles concert-concert (classique) comme l’Elbphilharmonie, la Tonhalle de Düsseldorf et autres salles destinėes aux grandes voix et soirėes d’opéra…, un début intro suivi de « Il faut croire ». Puis, peut- être, aussi le style plus classique, avec par exemple « Die Tage der Liebe » et un rappel dont a été gratifié Düsseldorf  avec Hinter Den Kulissen Von Paris.
Quant à la voix de Mireille, elle doit l’avoir énormément travaillée, car elle a sensiblement remédié aux faiblesses relevées naguère. De plus, l’orchestre et chœur portaient merveilleusement sa voix, confirmant ainsi l’important complémentarité du maestro pour la bonne réussite d’un concert.
Le résultat en était surprenant. Bravo Mireille !

Puis sa décontraction, que tu décris aussi, a laissé au publique le sentiment d’un concert entre amis – en pleine amitié.
Mireille me semblait moins nerveuse/tendue que dans certains concerts récents, ce qui a peut-être contribué aussi a l’effet positif de sa voix. Elle me semblait bien « entouré » pour les musiciens, la lumière la technique, etc. Tout cela fait le grand succès de cette tournée.

Comme chansons clés et super bien présentées, moi qui aime moins ses Schlager, je peux les citer quasi toutes. A commencer avec un Una canzone, La Paloma Ade, Je t’aime avec ma peau, Une histoire d’amour et bien sûr le magistral Hymne à l’amour… ainsi que toute la deuxième partie et les deux chansons allemandes « classiques » : Die Tage Der Liebe et Meine Rose. De l’Amour défendu à Non, je ne regrette rien et Maman la plus belle du monde, sans oublierbien sûr, Prends le temps que Mireille finit en disant au public : « Je vous aime ! » et Hinter Den Kulissen Von Paris en rappel, c’était vraiment un délice musical.
La présence de Mireille était éblouissante. Les salles bien choisies.
Une tournée mémorable.
Je suis heureux d’avoir assisté.
Et espérons que Mireille saura et pourra continuer ce chemin encore longtemps.

A bientôt. Amitiés. – Wolfgang.

MM à Hanovre (Hannover)

Mireille Mathieu "Welt Tournee 2018" im Theater am Aegi in Hannover am 07.05.2018

Mireille Mathieu "Welt Tournee 2018" im Theater am Aegi in Hannover am 07.05.2018UMJUBELTER LIEDERABEND MIT MIREILLE MATHIEU IN HANNOVER

HANNOVER. Der „Spatz von Avignon“ hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren . Ein buntes Publikum strömte am sommerlichen Montag (07.05.2018) Abend ins Theater am Aegi.
Vom Vorschulmädchen im Kleidchen mit Lackschuhen über in schrillen Farben gekleidete Herren, gerne paarweise und ältere Damen in glitzernder Abendrobe, war alles an Mireille Mathieu-Fans vertreten. Viele französische Laute konnte man aufschnappen und liebevoll verpacke Präsente und Blumen in Hülle und Fülle beherrschten das Bild im Foyer.

Mireille Mathieu "Welt Tournee 2018" im Theater am Aegi in Hannover am 07.05.2018Mit etwas unsicherem Gang betrat Mireille  Mathieu die Bühne, bestach  aber mit gewohnt klarer kräftiger Stimme und ihrer markanten deutlichen Artikulation. Die 153 Zentimeter große Künstlerin sang sich, unterstützt von ihrem 14-köpfigen Orchester, durch ihr abwechslungsreiches Repertoire aus den letzten 5 Jahrzehnten.Mit „Il faut croire“ begann sie ihren zweieinhalbstündigen Auftritt.

Etliche französische Lieder folgten.  Optisch mit schwarzem Pagenkopf, den sie unverändert seit 1965 trägt und schwarzem Glitzerkleid sang sie später in einem Medley auch auf Japanisch, Chinesisch, Russisch. Nach jedem Lied bekam sie zahlreiche Blumen überreicht. Mit stehenden Ovationen endete der wunderschöne Abend mit dem Lied „Hinter den Kulissen von Paris“. Das Publikum strömte voller Erinnerungen in die laue Nacht von Hannover.

Source : StadtReporter
Photos : Copyright: Ulrich Stamm

Mireille Mathieu "Welt Tournee 2018" im Theater am Aegi in Hannover am 07.05.2018

MM à Aix-la-Chapelle (Aachen)

31964220_1863111533728638_7389112042990338048_n (2).jpgDimanche 6.5.2018. – A six heures précises, ou presque, les lumières se sont éteintes et le rideau rouge découvrait un orchestre surmonté d’un écran géant en guise d’ouverture du concert de Mireille dans la ville de Charlemagne. Le film sur fond musical nous présentait des images de Mireille donnant rétrospectivement le ton au concert qui, refoulant toute morosité, sera à la fois évocateur du passé, souriant, rythmé et émouvant. Et l’hommage discret à Johnny Stark trouvera son prolongement tout au long du concert, la majorité des chansons interprétées datant de la grande période Stark, plus particulièrement celle où la formule du concert n’avait pas encore entièrement pris le dessus sur celle music-hall.

Mireille s’est ensuite avancée souriante vers le public, et émue de se retrouver dans une salle qui l’avait déjà accueillie lors des tournées précédentes a entamé sa première chanson : « Il faut croire » version française de « Glauben ». J’ai beaucoup apprécié sa petite robe grise dont la coupe nous est devenue familière, tout en souplesse et parée d’éclats miroitants sous la lumière des projecteurs et de riches dentelles rappelant les tatouages des temps anciens.

31957191_10215764786857952_6717413887001493504a_n (2)Si la tournée 2018 peut-être considérée à part entière comme une réussite, c’est aussi non seulement grâce à la présence indéniable et sa voix bien posée, mais aussi grâce à la prestation dynamique et nuancée de l’orchestre placée sous la direction de Thierry Bienaymé qui a succédé en 2017 à Jean Claudric qui était jusque-là le chef d’orchestre attitré de Mireille. Thierry Bienaymé serait, aux dires de ceux qui l’ont approché, un « monsieur d’une extrême courtoisie, d’une gentillesse à toute épreuve et d’une timidité qui le rend encore plus attachant ». A noter qu’on retrouve son nom avec celui de Jean Claudric et Roger Loubet pour l’orchestration des chansons de l’album « Mireille Mathieu chante Piaf ». (Orchestre : 1 accordéon, 1 flûte, 1 batterie, 2 claviers, 2 guitares, 2 violons, 1 alto (?), 1 violoncelle, 3 choristes.)

32082581_1862330103806781_2032158819710140416_n (3)Voici la liste de chansons interprétées ce dimanche 6 mai : Il faut croire – Tous les enfants chantent avec moi – La Paloma Ade – Martin – Je t’aime avec ma peau – Tara-Ting Tarata-Tong – Une histoire d’amour – Una Canzone – Es Geht Mir Gut Chéri – L’Hymne à l’amour – An Einem onntag In Avignon [entracte] Mon Crédo – Santa Maria – Un dernier mot d’amour – Der Pariser Tango – La voix de Dieu – Hinter den Kulissen von Paris – Une vie d’amour – Medley (Over The Rainbow, Sakura, Solamente Una Vez, Molly Roy, Ochi Chernye, Lascia ch’io pianga) – Meine Rose Akropolis Adieu – Amour défendu – Non, je ne regrette rien – Maman, la plus belle du monde – Prends le temps.

Sans tenir compte du medley, 10 chansons ont été interprétées en allemand et 14 français, ce qui me paraît un rapport tout à fait correct. Wolfgang signalait dans son commentaire de Düsseldorf une très belle interprétation de « Die Tage Der Liebe ». Mireille ne l’a pas interprétée à Aachen et c’est bien dommage. Il n’y a pas eu de chansons interprétées en rappels non plus, mais le triomphe était bien assuré !

Une mention particulière pour « Amour défendu », la plus belle version que j’ai entendue jusqu’à présent ; « Un dernier mot d’amour », qui se prête mieux à la « nouvelle » voix de Mireille et quelques autres interprétations parfaites comme : les chansons d’Edith Piaf, « Una Canzone » et « Maman, la plus belle du monde » que je m’étais pourtant juré de ne pas aimé. Je pense ici particulièrement à ma voisine luxembourgeoise dont le flot de larmes (communicatives) m’a sérieusement inquiété un sacré moment.

31958003_1863111713728620_320516220841361408_naEst-ce dû aux bons conseils de Thierry Bienaymé ou Mireille aurait-elle, enfin, oublié les conseils d’un célèbre professeur de chant (clin d’œil nostalgique à mes articles de 2005), toujours est-il que la voix m’a semblé parfaite du début à la fin. Par rapports aux derniers concerts auxquels j’ai pu assister, la prestation m’a ébloui. Mireille m’a aussi semblé – pour autant qu’on veuille admettre qu’elle l’a été – moins affectée qu’autrefois. Il est ressorti une impression de concert entre amis qui portent l’artiste dans le cœur plutôt qu’une face au public où il faut prouver son excellence. Et après tout, cette décontraction bienvenue était peut-être due a fait que Mireille savait que la Welttournée 2018 était gagnée à la veille du dernier concert à Hanovre, et que « son » public venait en grande partie pour évoquer des souvenirs, écouter des airs qui sont devenus de grands classiques de son répertoire, même si la plupart d’entre-eux sont légers et font moins penser aux grandes heures de l’opéra qu’à celles de bals populaires rondement menés par le savoir-faire de l’orchestre et de l’artiste. Saluons en passant le beau travail travail des éclairagistes et des techniciens du son.

Si la salle Euro(con)gress n’affichait pas complet, le public était cependant nombreux et généreux par ses ovations répétées, ses cadeaux inattendus et de nombreux bouquets de fleurs accompagnés des drapeaux français, allemand et européen.

Merci à Jean-Luc pour les photos.